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Darum sind Trinkflaschen ohne BPA die gesündere Wahl

Du hast Mehrweg-Trinkflaschen aus Kunststoff zu Hause? Mehrweg heißt nicht unbedingt gut für den Körper. Es kommt auf das Material an, aus dem die Trinkflaschen oder Kaffeebecher bestehen. Manche können Bisphenol A enthalten, eine Chemikalie, die über die Flasche ins Getränk gelangt und schon in kleinen Mengen im Verdacht steht, Krankheiten wie Krebs zu begünstigen. Deshalb leg dir unbedingt eine BPA-freie Mehrweg-Flasche zu für heiße Getränke ( Kaffee, Tee), Saft oder Wasser.
 

Was ist dieses Bisphenol A, von dem jeder redet? Warum ist es in vielen Trinkflaschen vorhanden?

Du hast Mehrweg-Trinkflaschen, Plastikschüsseln für Lebensmittel, hitzebeständige Flaschen wie Babyflaschen und mikrowellengeeignete Kunststoffprodukte im Haus? Viele unserer Gebrauchsgegenstände werden aus Polycarbonat gemacht. Bisphenol A, kurz BPA, liefert 70 % des Grundstoffes für die Herstellung von Polycarbonat. Wer Flaschen ohne BPA benutzt, kann sich glücklich schätzen, Gesundheitsrisiken vorzubeugen. Oder?

Wir nehmen tagtäglich BPA zu uns, ein Stoff, der unser Hormonsystem ungünstig beeinflusst, ohne ihn zu schmecken, riechen oder zu sehen. Denn BPA ist kein Gewürz, kein wohlriechender Duftaromastoff, hinterlässt auch keine Farbe im Getränk. Viele Nebenwirkungen sind bereits belegt, doch BPA gehört auch heute noch zu den am meisten eingesetzten synthetischen Chemikalien weltweit. Polycarbonat-Flaschen und Erzeugnisse lassen sich manchmal ( Die Kennzeichnung ist aber nicht verpflichtend) durch das auf dem Produkt oder Flasche eingeprägten Kurzzeichen PC erkennen. In der Grafik siehst du den Identifikationscode 7 ( siehe Grafik), der auch meist am Boden der Flaschen zu sehen ist. Dieser bestätigt, dass das Allzweckplastik Polycarbonat im Trinkflaschen-Material enthalten ist.

 

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BPA kann die Entwicklung des Hormonsystems von Babies und Kleinkindern hemmen

Immerhin sind Babyflaschen mit BPA seit 2012 in Deutschland verboten, doch viele Kinderflaschen, Schnuller, Becher und Schüsseln für Kleinkinder werden noch immer aus Polycarbonat gemacht. Es braucht lange, bis bestätigte Studienergebnisse in Gesetzesänderungen münden. Zudem: Während der Schwangerschaft ist es über die Nabelschnur mit der Mutter verbunden. Trinkt die Mutter aus z.B. einer Fitness-Bottle, so besteht Gefahr, dass auch das Kind etwas abbekommt. Schließlich wird das Baby über die Nabelschnur der Mutter auch genährt. Die Chemikalie kann die Plazentaschranke überwinden, die eigentlich schädliche Stoffe vom Embryo fern halten soll. BPA kann heute oft im Mutterblut und in der Nabelschnur von schwangeren Frauen gemessen werden. Das konnte eine Studie von Greenpeace und der niederländischen Universitätsklinik Groningen nachweisen. Selbst in geringen Mengen greift das hormonaktive BPA in die Wachstumsphasen des Körpers ein. Die Kleinsten brauchen besonderen Schutzes. Gesunde Babyflaschen und Schnuller aus Natur-Kautschuk für die kleinen Racker sind super.
 

BPA kann für Zeugungsunfähigkeit bei Erwachsenen sorgen

paar_500xKaffee-Mehrweg-Becher und Trinkflaschen, die es immer mehr in Tankstellen, Supermärkten im Angebot gibt, enthalten BPA. Das kannst du an Einprägungen sehen (wie weiter oben beschrieben) Wärme, Säure oder laugenhaltige Substanzen lösen die Chemikalie aus dem Flaschenmaterial. Übrigens: Kommt die Flasche mit siedend heißem Wasser in Kontakt, werden 55 mal mehr BPA gelöst. Gemessen wurde es schon im Urin, Blut, Fruchtwasser, Follikelflüssigkeit, Gebärmuttergewebe und im Blut der Nabelschnur. Es ist gibt neben Flaschen noch andere Quellen: Kassenzetteln, Spielzeug, die Inneneinrichtung von Autos. Aus dieser Sicht macht der Kauf eines Jahreswagens Sinn, die besonders neue Auto viele chemische Stoffe ausdünsten.

Besteht da eine Korrelation, dass in den letzten 40 Jahren die Spermienzahl bei Männern um 50 % zurück ging sowie 28% der Männer in Deutschland zeugungsunfähig sind? In einer Studie haben Forscher bei 200 Arbeitern in China mit BPA Urin weniger Spermienzahlen gemessen, als bei Arbeitern ohne die Chemikalie im Urin. Wir kennen nicht alle Umstände der Studie, doch zumindest zeigt das Ergebnis Korrelationen auf. Immerhin haben Menschen auf der ganzen Welt BPA im Urin. Eine repräsentative Studie (über 2.500 TeilnehmerInnen) wies für 92,6 % der US-Bevölkerung BPA im Urin nach. Die Konzentrationen reichten dabei von 0,4 bis 149 Mikrogramm pro Liter (μg/l)
 

Mit Bisphenol-A-freien Flaschen das Gesundheitsrisiko vermeiden

Wer die Leichtigkeit und Bruchsicherheit von Polycarbonat schätzt, kann auch aus neutralen, sichereren Materialien wählen, die ohne BPA auskommen. Glas, Tritan, Edelstahl – Trinkst du aus so einer Flasche, lässt sich das Risiko für Zivilisationskrankheiten, Unfruchtbarkeit, hormonell bedinge Krebsarten, Prostatakrebs oder Brustkrebs die mit endokrinen Distributoren in Verbindung stehen sollen, zumindest vorbeugen, bis die Studienlage womöglich noch mehr eindeutigere Beweise liefert. Man könnte auch fragen: Wieviel Beweise braucht es noch?

Die besten Trinkflaschen-Typen, die kein BPA enthalten Plastikflaschen lassen sich austauschen. Durch BPA-freie Flaschen lässt sich Zufuhr der Chemikalie für Erwachsen und Kinder um ein Vielfaches reduzieren.
 

Tritan-Trinkflaschen:

Tritan ist ein federleichter, stabiler und schmiegsamer Kunststoff. Tritan spiegelt eine neue Generation von Flaschen wider: leicht, robust und BPA-frei. Getränke bleiben dank dem geschmacksneutralem Stoff bekömmlich, da ohne Plastikgeruch. Passende Klappdeckel haben wir auch im Angebot. Hol dir gleiche deine Flasche - dann kannst du ab sofort Leitungswasser ( bestenfalls gefiltert) zum Sport, Einkauf oder ins Gym mit nehmen.
 

Edelstahl-Trinkflaschen:

flascheWer komplett auf Plastik verzichten will, ist mit unseren Edelstahl-Flaschen auf der sicheren Seite. Unsere Edelflaschen sind auch auf der Innenseite weder mit BPA-haltigem, noch mit irgend einem anderen Kunststoff beschichtet. Edelstahl-Flaschen sind leichter als Glasflaschen, gut für Menschen die oft draußen sind und sich quasi unzerstörbare Flaschen wünschen Klicke hier. Übrigens: In einer Edelstahlflasche kannst du gut eine selbstgemachte süße, erfrischende Limo überall mit hin nehmen ( Geheim-Rezept: 100ml Zitronensaft, 100ml Holundersirup, 750ml Wasser)



 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bisphenol_A
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3782.pdf
https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/chemie/achtung_plastik_broschuere.pdf
https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/studie-gefaehrliche-chemikalien-im-nabelschnurblut
https://www.sueddeutsche.de/wissen/fruchtbarkeit-maenner-produzieren-weniger-spermien-1.3602413

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